Stromvergleich Berlin: günstigsten Stromanbieter finden
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- Das Wichtigste zum Stromvergleich Berlin
- Was Strom in Berlin aktuell kostet
- Wer ist der Grundversorger in Berlin?
- Welcher Stromanbieter ist in Berlin am günstigsten?
- Wer betreibt das Stromnetz in Berlin?
- Strompreise Berlin im bundesweiten Vergleich
- Stromanbieter wechseln in Berlin: so läuft es ab
- Berlin im Detail: was hier anders ist
- Neukundenbonus und Sofortbonus richtig rechnen
- Stromverbrauch ermitteln und Abschlag anpassen
- Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist und Preisgarantie
- Was tun bei einer Preiserhöhung?
- Ökostrom in Berlin
- Dynamische Stromtarife in Berlin
- Häufige Fragen zum Stromvergleich Berlin
- Fazit: Der Vergleich lohnt sich in Berlin
- Stromvergleich für weitere Städte
- Quellen und Stand der Daten
Das Wichtigste zum Stromvergleich Berlin
- Grundversorger ist Vattenfall Europe Sales GmbH. Wer nie gewechselt hat, zahlt dort 42,86 Cent je Kilowattstunde (Stand 24. August 2026).
- Günstige Tarife starten bei 24,12 Cent. Die Lücke zur Grundversorgung beträgt 18,74 Cent je Kilowattstunde.
- Rund 568 Euro im Jahr sind bei 3.500 kWh drin, wenn Du aus der Grundversorgung herausgehst.
- Das Netz betreibt Stromnetz Berlin GmbH — daran ändert ein Anbieterwechsel nichts.
- In Berlin sind über 100 Stromanbieter lieferfähig.
Was Strom in Berlin aktuell kostet
In der Grundversorgung durch Vattenfall Europe Sales GmbH kostet die Kilowattstunde 42,86 Cent. Der günstigste Neukundentarif für Berlin kommt derzeit von immergrün! und kostet 24,12 Cent pro kWh. Zwischen beiden liegen 18,74 Cent je Kilowattstunde.
Für einen Haushalt mit 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch macht das rund 568 Euro pro Jahr aus — für exakt denselben Strom aus derselben Leitung.
| Haushalt | Verbrauch | Grundversorgung | Günstiger Tarif | Ersparnis |
|---|---|---|---|---|
| Single, kleine Wohnung | 1.500 kWh | ca. 643 € | ca. 362 € | ca. 281 € |
| Paar, zwei Zimmer | 2.500 kWh | ca. 1.072 € | ca. 603 € | ca. 468 € |
| Familie, drei Personen | 3.500 kWh | ca. 1.500 € | ca. 844 € | ca. 656 € |
| Haus mit Garten | 4.500 kWh | ca. 1.929 € | ca. 1.085 € | ca. 843 € |
Beide Werte sind Gesamtpreise je Kilowattstunde bei 3.500 kWh Jahresverbrauch — der Grundpreis ist also eingerechnet, ein Neukundenbonus dagegen nicht. Weil sich der Grundpreis auf die verbrauchte Menge verteilt, fällt der Preis je Kilowattstunde bei höherem Verbrauch niedriger aus und bei niedrigerem höher.
Ein Beispiel dazu: Die Berliner Grundversorgung besteht aus 37,93 Cent Arbeitspreis und 13,40 Euro Grundpreis im Monat. Bei 3.500 Kilowattstunden ergibt das rund 42,9 Cent je Kilowattstunde, bei 2.200 Kilowattstunden dagegen über 45 Cent. Vergleiche deshalb immer mit Deinem tatsächlichen Jahresverbrauch.
Wer ist der Grundversorger in Berlin?
Die Grundversorgung liegt bei Vattenfall Europe Sales GmbH. Grundversorger wird immer das Unternehmen, das in einem Netzgebiet die meisten Haushaltskunden beliefert; die Bundesnetzagentur stellt das alle drei Jahre neu fest.
Vattenfall beliefert Berlin seit der Privatisierung der früheren Bewag. Grundversorger bleibt das Unternehmen mit den meisten Haushaltskunden im Netzgebiet — daran hat sich in Berlin seit Langem nichts geändert.
Wichtig ist der Unterschied zwischen der Grundversorgung und den regulären Tarifen desselben Anbieters. In die Grundversorgung rutschst Du automatisch, wenn Du nie einen eigenen Vertrag geschlossen hast — etwa nach einem Einzug. Wer dem Anbieter treu bleiben will, sollte trotzdem in einen Sondervertrag wechseln: Der ist bei fast allen Versorgern deutlich günstiger als die Grundversorgung.
Aus der Grundversorgung kommst Du jederzeit mit zwei Wochen Frist heraus. Es gibt keine Mindestlaufzeit.
Welcher Stromanbieter ist in Berlin am günstigsten?
Eine dauerhafte Antwort darauf gibt es nicht. Die Rangfolge ändert sich mehrmals im Monat, weil Anbieter ihre Konditionen laufend anpassen und Boni zeitlich befristet sind. Aktuell führt immergrün! mit 24,12 Cent pro kWh das Feld an.
In Berlin sind über 100 Anbieter lieferfähig. Im vorderen Feld tauchen regelmäßig überregionale Discounter wie immergrün, eprimo oder NEW Energie & Wasser auf, dazu Ökostromanbieter wie Naturstrom und Polarstern. Die Berliner Stadtwerke liegen preislich im Mittelfeld, punkten aber mit regionaler Erzeugung.
Wer den günstigsten Stromanbieter Berlin sucht, sollte den Vergleich tagesaktuell laufen lassen statt sich auf eine Liste von letzter Woche zu verlassen. Einen guten Stromtarif Berlin findest Du einfach über Postleitzahl und Jahresverbrauch — mehr braucht es nicht.
Statt nach dem billigsten Namen zu suchen, prüfe drei Zahlen:
- Arbeitspreis ohne Bonus. Den zahlst Du ab dem 13. Monat. Ein Tarif mit niedrigem Preis und hohem Bonus kann im zweiten Jahr teurer sein als einer ohne.
- Grundpreis pro Monat. Bei 1.500 Kilowattstunden macht ein Grundpreis von 15 statt 8 Euro im Monat 84 Euro im Jahr aus — mehr als ein Cent Unterschied beim Arbeitspreis.
- Laufzeit der Preisgarantie. Sie sollte mindestens so lange gelten wie die Vertragsbindung.
Wer betreibt das Stromnetz in Berlin?
Für das Verteilnetz ist Stromnetz Berlin GmbH zuständig. Der Netzbetreiber kümmert sich um Leitungen, Zähler, Anschlüsse und Störungen — und bleibt derselbe, egal bei welchem Anbieter Du Deinen Vertrag hast.
Das Berliner Netz ist seit 2021 wieder vollständig in Landeseigentum. Stromnetz Berlin betreibt rund 36.000 Kilometer Leitungen. Berlin bildet dabei ein einziges zusammenhängendes Netzgebiet: Von Spandau bis Köpenick gelten dieselben Netzentgelte, die Tarifauswahl ist stadtweit identisch.
Ein Anbieterwechsel berührt die Technik also nicht. Es ändert sich allein, wer Dir die Rechnung schreibt und zu welchem Preis.
Strompreise Berlin im bundesweiten Vergleich
Berlin liegt mit 42,86 Cent pro kWh im oberen Bereich, unter Hamburg mit 45,09 Cent, deutlich über München mit 37,06 Cent. Weil der günstigste Neuvertrag mit 24,12 Cent zu den niedrigsten bundesweit gehört, ist die Spanne mit 18,74 Cent eine der größten im Vergleich.
Von den rund 37 Cent pro kWh, die ein durchschnittlicher deutscher Haushalt zahlt, entfallen laut BDEW-Strompreisanalyse 41 Prozent auf Beschaffung und Vertrieb, 25 Prozent auf Netzentgelte und 34 Prozent auf Steuern, Abgaben und Umlagen. Nur der erste Block steht im Wettbewerb. Dort entsteht die Differenz von 18,74 Cent, die Du durch einen Wechsel realisierst.
Stromanbieter wechseln in Berlin: so läuft es ab
Der Wechsel kostet Dich fünf Minuten. Alles Weitere übernimmt der neue Anbieter, auch die Kündigung beim alten.
- Postleitzahl und Jahresverbrauch eingeben. Beides steht auf der letzten Stromrechnung.
- Ergebnisse prüfen. Nicht nur den Preis im ersten Jahr, sondern auch Laufzeit, Preisgarantie und den Preis ohne Bonus.
- Online abschließen. Du brauchst Zählernummer, bisherigen Anbieter mit Kundennummer und Deine Bankverbindung.
Seit dem 1. Januar 2026 muss der technische Lieferantenwechsel nach § 20a EnWG an jedem Werktag binnen 24 Stunden vollzogen sein; vorher dauerte er bis zu acht Werktage. Deine vertragliche Kündigungsfrist beim bisherigen Anbieter bleibt davon unberührt.
Ohne Strom sitzt dabei niemand. Scheitert ein Wechsel oder geht ein Anbieter insolvent, übernimmt automatisch die Ersatzversorgung durch Vattenfall Europe Sales GmbH nach § 38 EnWG. Sie ist teuer, aber lückenlos — und Du kommst mit zwei Wochen Frist wieder heraus.
Berlin im Detail: was hier anders ist
Eine Stadt, ein Netzgebiet
Anders als in Flächenlandkreisen gibt es innerhalb Berlins keine Preisunterschiede durch das Netz. Du musst also nicht nach Bezirk suchen, sondern nur nach dem Tarif, der zu Deinem Verbrauch passt.
84 Prozent Mieter, hohe Umzugsquote
Berlin hat den höchsten Mieteranteil aller deutschen Großstädte. Kurze Vertragslaufzeiten von höchstens zwölf Monaten passen dazu deutlich besser als Zweijahresbindungen. Als Mieter darfst Du den Anbieter frei wählen, solange die Wohnung einen eigenen Zähler hat — der Vermieter muss nicht zustimmen.
Altbau mit Durchlauferhitzern
Elektrische Warmwasserbereitung ist im Berliner Altbaubestand weit verbreitet. Ein Zweipersonenhaushalt kommt damit schnell auf 3.500 statt 2.500 Kilowattstunden. Rechne mit dem echten Wert von der Abrechnung — bei fast 19 Cent Spanne kostet eine falsche Schätzung über hundert Euro.
Neukundenbonus und Sofortbonus richtig rechnen
Viele Anbieter locken in Berlin mit einem Neukundenbonus zwischen 100 und 300 Euro. Zwei Formen sind üblich, und sie unterscheiden sich deutlich:
- Sofortbonus: wird meist innerhalb der ersten drei Monate ausgezahlt. Angenehm, aber häufig an eine Mindestvertragsdauer gekoppelt — bei vorzeitiger Kündigung kann der Anbieter ihn zurückfordern.
- Neukundenbonus: wird erst mit der Jahresrechnung nach zwölf Monaten Belieferung verrechnet. Er senkt also die Kosten des ersten Jahres, nicht Deinen laufenden Arbeitspreis.
Beide Boni verzerren den Vergleich. Ein Tarif mit 22 Cent pro kWh und 250 Euro Bonus sieht im ersten Jahr großartig aus; ab dem 13. Monat zahlst Du die 22 Cent ohne Ausgleich. Ein Tarif mit 24 Cent und ohne Bonus kann über zwei Jahre günstiger sein. Prüfe deshalb immer den ausgewiesenen Preis ohne Bonus — jeder seriöse Vergleichsrechner zeigt ihn an.
Wer den Bonus mitnehmen und trotzdem sparen will, wechselt nach Ablauf der Preisgarantie erneut. Denselben Bonus zahlt ein Anbieter meist nur, wenn Du in den letzten sechs bis zwölf Monaten nicht bei ihm warst — es lohnt sich also, zwischen mehreren Versorgern zu rotieren.
Stromverbrauch ermitteln und Abschlag anpassen
Der Vergleich ist nur so gut wie die Zahl, die Du eingibst. Nimm den Jahresverbrauch in kWh pro Jahr von der letzten Abrechnung, nicht eine Faustformel. Ein um 1.000 Kilowattstunden falsch geschätzter Verbrauch kann in der Ergebnisliste den falschen Tarif nach vorn schieben, weil Grundpreis und Arbeitspreis unterschiedlich stark ins Gewicht fallen.
Als grobe Orientierung, falls keine Abrechnung vorliegt: rund 1.500 kWh pro Jahr für eine Person, 2.500 für zwei, 3.500 für drei, ab 4.000 für vier Personen. Elektrische Warmwasserbereitung schlägt mit 500 bis 1.000 Kilowattstunden pro Person zusätzlich zu Buche.
Nach dem Wechsel setzt der neue Anbieter den monatlichen Abschlag anhand Deiner Verbrauchsangabe fest. Sinkt Dein Stromverbrauch dauerhaft — etwa nach dem Tausch alter Geräte —, lass den Abschlag reduzieren. Sonst überlässt Du dem Versorger ein Jahr lang zinslos Geld, das Du erst mit der Jahresrechnung zurückbekommst.
Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist und Preisgarantie
Der Preis allein macht keinen guten Stromtarif. Genauso wichtig ist, wie lange Du gebunden bist und wie lange der Preis hält. Drei Angaben solltest Du bei jedem Angebot für Berlin prüfen:
| Merkmal | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Vertragslaufzeit | höchstens 12 Monate | Du kannst jährlich neu vergleichen und den Neukundenvorteil erneut mitnehmen. |
| Kündigungsfrist | höchstens 1 Monat | Nach der automatischen Verlängerung ist das gesetzlich ohnehin die Obergrenze. |
| Preisgarantie | über die volle Laufzeit | Eine Garantie über 6 Monate bei 12 Monaten Bindung lässt Dich im zweiten Halbjahr ungeschützt. |
Achte auf den Umfang der Preisgarantie. Die übliche eingeschränkte Variante deckt nur Beschaffung und Vertrieb ab — steigen Steuern, Umlagen oder Netzentgelte, darf der Anbieter trotzdem erhöhen. Eine volle Preisgarantie über alle Bestandteile ist selten und kostet Aufschlag.
Kurze Laufzeiten sind einfach die sicherere Wahl. Ein Vertrag über 24 Monate bindet Dich an einen Preis, der in einem Jahr überholt sein kann. Wer die Wahl hat, sollte zwölf Monate wählen und den Kalendereintrag acht Wochen vor Ablauf nicht vergessen.
Was tun bei einer Preiserhöhung?
Jede Preiserhöhung muss Dir Dein Anbieter mindestens einen Monat vorher in Textform mitteilen. Mit dieser Mitteilung entsteht automatisch ein Sonderkündigungsrecht: Du kannst den Stromvertrag zum Wirksamwerden der Erhöhung beenden, unabhängig von der vereinbarten Laufzeit.
Das Zeitfenster ist knapp. Starte deshalb sofort einen neuen Stromvergleich für Berlin und schließe erst den neuen Vertrag ab, bevor Du kündigst — sonst landest Du ungewollt in der teuren Grundversorgung bei Vattenfall Europe Sales GmbH. Verpasst Du die Frist, greift die Erhöhung, und Du kommst erst zum regulären Laufzeitende wieder heraus.
Dasselbe gilt beim Umzug: Dort hast Du ein Sonderkündigungsrecht mit in der Regel sechs Wochen Frist. Preiserhöhungen sind übrigens kein Grund zur Panik, sondern schlicht der beste Zeitpunkt, den Tarif neu zu prüfen.
Ökostrom in Berlin
Die Berliner Stadtwerke gehören dem Land und liefern ausschließlich Ökostrom aus eigenen Anlagen in der Region: Windräder in Brandenburg, Solaranlagen auf Berliner Dächern. Wer Wert darauf legt, dass die Erzeugung tatsächlich vor Ort stattfindet, findet hier eine belegbare Alternative zu zugekauften Herkunftsnachweisen.
Preislich kostet Ökostrom in Berlin kaum mehr als konventioneller Strom, oft sogar weniger. Der Unterschied liegt woanders: Ein großer Teil der als Ökostrom verkauften Tarife beruht auf zugekauften Herkunftsnachweisen aus bestehenden Wasserkraftwerken in Norwegen oder Österreich. Am deutschen Kraftwerkspark ändert das nichts.
Wenn Dir der tatsächliche Effekt wichtig ist, achte auf Labels mit Neuanlagenkriterium wie ok-power oder das Grüner Strom Label. Beide verlangen, dass ein Teil der Erlöse in den Ausbau erneuerbarer Energien fließt. TÜV-Zertifikate bestätigen dagegen vor allem die Herkunft, nicht den Zubau. Die zweite belastbare Option sind Anbieter mit eigener Erzeugung in der Region.
Dynamische Stromtarife in Berlin
Seit dem 1. Januar 2025 muss nach § 41a EnWG jeder Stromlieferant einen dynamischen Tarif anbieten. Der Arbeitspreis folgt dann stündlich dem Börsenstrompreis statt festzustehen. Voraussetzung ist ein Smart Meter, der unter anderem ab 6.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch und bei steuerbaren Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG Pflicht ist. Lohnend wird das erst, wenn Du Verbrauch verschieben kannst — Wärmepumpe, Wallbox oder Waschmaschine in die günstigen Stunden.
Ohne verschiebbaren Verbrauch bringt ein dynamischer Tarif dagegen wenig. Wer Strom vor allem morgens und abends braucht, fährt mit einem Festpreistarif und Preisgarantie sicherer — der Preis steht dann für die volle Vertragslaufzeit fest.
Häufige Fragen zum Stromvergleich Berlin
Wie viele Stromanbieter gibt es in Berlin?
An einer Adresse in Berlin sind über 100 Anbieter lieferfähig. Die Zahl schwankt, weil Versorger Regionen zeitweise schließen, wenn die Beschaffung teuer wird.
Kann ich als Mieter den Stromanbieter wechseln?
Ja, sofern die Wohnung einen eigenen Zähler hat. Der Vermieter muss nicht zustimmen und wird nicht informiert. Anders liegt der Fall nur bei Sammelversorgung über die Betriebskosten.
Was kostet Strom in Berlin pro kWh?
In der Grundversorgung 42,86 Cent pro kWh, im günstigsten Neuvertrag 24,12 Cent (Stand 24. August 2026). Der Bundesdurchschnitt über alle Haushalte liegt bei rund 37 Cent.
Wie lange dauert der Wechsel?
Der technische Vorgang muss seit Januar 2026 binnen 24 Stunden abgeschlossen sein. Bis zur ersten Belieferung vergehen in der Praxis zwei bis sechs Wochen, weil zuerst die Kündigungsfrist des alten Vertrags abläuft.
Was passiert bei einem Umzug innerhalb Berlins?
Melde die neue Adresse und den Zählerstand beim Anbieter, dann läuft der Vertrag weiter. Passt der Tarif nicht mehr, greift das Sonderkündigungsrecht mit sechs Wochen Frist.
Ist der günstigste Tarif immer der beste?
Nein. Ein niedriger Preis im ersten Jahr sagt wenig über das zweite aus. Vergleiche den Arbeitspreis ohne Bonus und prüfe die Laufzeit der Preisgarantie.
Fazit: Der Vergleich lohnt sich in Berlin
Zwischen der Grundversorgung durch Vattenfall Europe Sales GmbH und einem günstigen Tarif liegen 18,74 Cent je Kilowattstunde. Bei durchschnittlichem Verbrauch sind das rund 568 Euro im Jahr — für fünf Minuten Aufwand.
Achte auf höchstens zwölf Monate Laufzeit, eine durchgehende Preisgarantie und keine Vorkasse. Dann bleibt der Preis auch im zweiten Jahr da, wo er sein soll.
Stromvergleich für weitere Städte
Die Preise unterscheiden sich von Netzgebiet zu Netzgebiet. So sieht es in vergleichbaren Städten aus:
| Stadt | Grundversorger | Grundversorgung | Günstigster Tarif | Ersparnis |
|---|---|---|---|---|
| Bochum | Stadtwerke Bochum GmbH | 40,88 ct | 26,97 ct | 487 € |
| Bonn | SWB Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH | 36,87 ct | 24,36 ct | 438 € |
| Braunschweig | BS|ENERGY | 37,50 ct | 24,99 ct | 438 € |
| Bremen | swb Vertrieb Bremen GmbH | 34,25 ct | 25,49 ct | 307 € |
| Chemnitz | eins energie in sachsen GmbH & Co. KG | 37,11 ct | 25,95 ct | 390 € |
Alle Werte sind Gesamtpreise je Kilowattstunde bei 3.500 kWh Jahresverbrauch. Eine Übersicht über alle von uns erhobenen Städte steht auf der Seite zu regionalen Stromanbietern.
Quellen und Stand der Daten
Preise und Anbieterzahl für Berlin nach tagesaktueller Markterhebung, Stand 24. August 2026. Die Zusammensetzung des Strompreises stammt aus der BDEW-Strompreisanalyse (Januar 2026), die Angaben zu Grundversorgung, Ersatzversorgung und Lieferantenwechsel aus dem Energiewirtschaftsgesetz und den Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur.
Die Redaktion von Stromvergleich.net wertet die Preisdaten des deutschen Strommarkts laufend aus. Strompreise ändern sich täglich — welche Tarife an Deiner Adresse in Berlin konkret lieferbar sind, zeigt der Vergleichsrechner.