Stromanbieter vergleichen: 139 Versorger an Deiner Adresse
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- Das Wichtigste zum Stromanbieter-Vergleich
- Wie viele Stromanbieter es in Deutschland gibt
- Die fünf Arten von Stromanbietern
- Wer gehört zu wem: die Konzernmarken
- Was Strom bei welchem Anbieter kostet
- Wie viel der Wechsel konkret bringt
- Woran Du einen guten Stromanbieter erkennst
- Warnsignale: woran Du unseriöse Angebote erkennst
- Erneuerbare Energien im Anbietervergleich
- Kundenservice, Bewertungen und was sie wert sind
- Strom und Gas beim selben Anbieter?
- Stromanbieter wechseln: so läuft es ab
- Was passiert, wenn ein Anbieter insolvent wird
- Dynamische Stromtarife: die neue Option
- Häufige Fragen zu Stromanbietern
- Fazit
- Quellen und Stand der Daten
Das Wichtigste zum Stromanbieter-Vergleich
- Rund 1.300 Stromlieferanten sind in Deutschland aktiv. An einer typischen Adresse stehen im Schnitt 139 davon zur Wahl.
- Wer nie gewechselt hat, ist beim Grundversorger — dem teuersten Tarif am Markt mit bundesweit 40,37 Cent je Kilowattstunde.
- Der günstigste Neuvertrag kostet 26,05 Cent. Das sind rund 501 Euro Unterschied im Jahr bei 3.500 kWh.
- Viele bekannte Marken gehören zu wenigen Konzernen — eprimo und E WIE EINFACH zu E.ON, Yello zur EnBW.
- Der Wechsel dauert fünf Minuten, die Belieferung darf technisch nicht unterbrochen werden.
Wie viele Stromanbieter es in Deutschland gibt
Der deutsche Strommarkt ist einer der am stärksten aufgefächerten Europas. Nach dem Monitoring der Bundesnetzagentur waren zuletzt rund 1.300 Stromlieferanten aktiv, davon über 800 in der Rolle des Grundversorgers.
Für Dich zählt aber nicht die bundesweite Zahl, sondern wie viele davon an Deine Adresse liefern. Im Durchschnitt stehen Haushalten 139 Stromversorger zur Auswahl — in Ballungsräumen mehr, in dünn besiedelten Netzgebieten weniger. Nur ein Bruchteil davon wirbt sichtbar; die Mehrheit sind regionale Versorger, die außerhalb ihres Gebiets niemand kennt.
Diese Zahl ist der eigentliche Grund, warum sich der Vergleich lohnt. Zwischen dem teuersten und dem günstigsten lieferfähigen Anbieter an derselben Adresse liegen regelmäßig 14 Cent je Kilowattstunde.
Die fünf Arten von Stromanbietern
| Typ | Wer das ist | Preisniveau | Typisch für |
|---|---|---|---|
| Grundversorger | Das Unternehmen mit den meisten Haushaltskunden im Netzgebiet, alle drei Jahre neu festgestellt | am höchsten | alle, die nie gewechselt haben |
| Stadtwerke | Kommunale Versorger, meist zugleich Grundversorger — mit eigenen Sondertarifen darunter | mittel | Nähe, Service, regionale Erzeugung |
| Regionalversorger | Konzerntöchter wie Bayernwerk, enviaM oder Süwag mit Flächengebieten | mittel | ländliche Netzgebiete |
| Überregionale Anbieter | Bundesweite Vertriebe ohne eigenes Netz, oft Konzernmarken | am niedrigsten | preisorientierte Wechsler |
| Ökostromanbieter | Spezialisierte Versorger mit zertifiziertem Grünstrom | leicht darüber | wer Zubau finanzieren will |
Die Übergänge sind fließend: Fast jeder Grundversorger führt daneben günstigere Sondertarife, und fast jeder überregionale Anbieter hat ein Ökostromprodukt. Entscheidend ist deshalb nicht der Typ, sondern das konkrete Angebot an Deiner Adresse.
Wer gehört zu wem: die Konzernmarken
Hinter der großen Markenvielfalt stehen wenige Konzerne. Die Zweitmarken existieren aus einem einfachen Grund: Sie sollen Wechsler mit niedrigen Preisen anziehen, ohne die Preisstruktur der Hauptmarke zu beschädigen.
| Konzern | Vertriebsmarken | Anmerkung |
|---|---|---|
| E.ON | E.ON, eprimo, E WIE EINFACH, Lidl Strom | größter Anbieter Deutschlands mit rund einem Viertel Marktanteil; eprimo beliefert über 1,7 Mio. Kunden |
| EnBW | EnBW, Yello, NaturEnergiePlus | Yello sitzt in Köln, besteht seit 1999 und hat rund 900.000 Kunden |
| Vattenfall | Vattenfall | schwedischer Staatskonzern, über 3,5 Mio. Vertriebskunden, Grundversorger in Berlin und Hamburg |
| EWE | EWE, swb | größter kommunaler Energieversorger Deutschlands, Sitz Oldenburg |
Praktisch heißt das: Ein Wechsel von E.ON zu eprimo ist kein Konzernwechsel, sondern ein Tarifwechsel innerhalb derselben Gruppe — beim Preis aber trotzdem ein großer Unterschied. Wer aus der teuren Hauptmarke in die günstige Zweitmarke wechselt, spart genauso wie bei einem echten Anbieterwechsel.
Detailseiten zu den großen Anbietern: Vattenfall, EnBW, E.ON Grundversorgung, eprimo, Yello und Stadtwerke.
Dazu kommen regionale und unabhängige Versorger, die bundesweit liefern: EWE als größter kommunaler Energieversorger, Mainova aus Frankfurt, die Süwag an Rhein und Main, MAINGAU Energie mit eigenem Ladetarif fürs E-Auto, das familiengeführte MONTANA und lekker Energie, das den Stadtwerken Krefeld gehört.
Was Strom bei welchem Anbieter kostet
Der Preisunterschied zwischen den Anbietertypen ist größer als jeder Unterschied innerhalb eines Typs.
| Bezugsart | Preis je kWh | Kosten bei 3.500 kWh | Abstand zur Grundversorgung |
|---|---|---|---|
| Grundversorgung (Bundesschnitt) | 40,37 ct | ca. 1.413 € | — |
| Sondertarif des örtlichen Versorgers | ca. 30 bis 34 ct | ca. 1.050 bis 1.190 € | ca. 220 bis 360 € |
| Zertifizierter Ökostrom | ab 28,00 ct | ca. 980 € | ca. 433 € |
| Günstigster überregionaler Tarif | 26,05 ct | ca. 912 € | ca. 501 € |
Beide Cent-Werte in der ersten Spalte sind Gesamtpreise je Kilowattstunde bei 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch, der Grundpreis ist also eingerechnet. Ein Neukundenbonus ist nicht enthalten.
Bemerkenswert daran: Der größte Sprung liegt zwischen Grundversorgung und allem anderen. Wer die Grundversorgung verlässt, spart rund 35 Prozent — ob Du danach den drittgünstigsten oder den günstigsten Anbieter nutzt, macht dagegen nur noch wenige Prozent aus. Der erste Schritt bringt fast das gesamte Sparpotenzial.
Wie viel der Wechsel konkret bringt
Der Abstand zwischen Grundversorger und günstigstem Anbieter ist nicht überall gleich. Aus unserer Erhebung über 41 Städte sind das die sechs mit dem größten Sparpotenzial:
| Stadt | Grundversorger | Grundversorgung | Günstigster Tarif | Ersparnis im Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Gera | Energieversorgung Gera GmbH | 45,64 ct | 25,76 ct | 696 € |
| Berlin | Vattenfall Europe Sales GmbH | 42,86 ct | 24,12 ct | 568 € |
| Darmstadt | ENTEGA Plus GmbH | 44,12 ct | 25,96 ct | 636 € |
| Mainz | ENTEGA Plus GmbH | 44,33 ct | 26,89 ct | 611 € |
| Heidelberg | Stadtwerke Heidelberg Energie GmbH | 43,06 ct | 26,49 ct | 580 € |
| Duisburg | Stadtwerke Duisburg AG | 44,41 ct | 28,28 ct | 565 € |
Die Spanne reicht von 272 Euro in Halle bis 696 Euro in Gera — bei identischem Verbrauch und identischem Strom. Was Du sparst, hängt vor allem davon ab, wie teuer der Grundversorger an Deiner Adresse kalkuliert.
Über mehrere Jahre gerechnet wird daraus eine hohe Summe. Ein Haushalt mit 3.500 Kilowattstunden, der die Grundversorgung verlässt und danach jährlich vergleicht, spart in fünf Jahren rund 2.500 Euro — für insgesamt 25 Minuten Aufwand.
Woran Du einen guten Stromanbieter erkennst
Der Preis ist notwendig, aber nicht hinreichend. Fünf Kriterien entscheiden darüber, ob ein Tarif auch im zweiten Jahr noch gut ist:
- Arbeitspreis ohne Bonus. Er gilt ab dem 13. Monat. Ein Tarif mit 30 Cent und 300 Euro Bonus ist über zwei Jahre teurer als einer mit 27 Cent und 150 Euro.
- Vertragslaufzeit höchstens zwölf Monate. Dann kannst Du jährlich neu vergleichen.
- Preisgarantie über die volle Laufzeit. Eine Garantie über sechs Monate bei zwölf Monaten Bindung lässt Dich im zweiten Halbjahr ungeschützt.
- Kündigungsfrist höchstens ein Monat. Nach der automatischen Verlängerung ist das gesetzlich ohnehin die Obergrenze.
- Monatliche Abschlagszahlung. Keine Vorkasse, keine Kaution, kein Pakettarif.
Warnsignale: woran Du unseriöse Angebote erkennst
Nach den Anbieterinsolvenzen der Preiskrise 2021 und 2022 sind einige Geschäftsmodelle aus dem Markt verschwunden. Andere gibt es weiterhin, und sie sind an denselben Merkmalen erkennbar:
- Vorkasse. Du zahlst Strom für Monate im Voraus. Geht der Anbieter insolvent, ist das Geld weg — Kunden stehen in der Insolvenztabelle ganz hinten.
- Kaution. Dasselbe Risiko, nur anders benannt.
- Pakettarife. Du kaufst eine feste Strommenge. Nicht verbrauchte Kilowattstunden verfallen, Mehrverbrauch wird teuer nachberechnet.
- Bonus, der den halben Jahrespreis ausmacht. Er finanziert sich aus einem Arbeitspreis weit über Marktniveau ab dem 13. Monat.
- Preisgarantie deutlich kürzer als die Laufzeit. Die eingebaute Erhöhung.
Ein seriöser Anbieter braucht keine dieser Konstruktionen. Er verdient an einer normalen Marge auf den Arbeitspreis — und ist damit auch dann noch da, wenn die Beschaffungspreise steigen.
Erneuerbare Energien im Anbietervergleich
Inzwischen führt praktisch jeder Stromanbieter ein Ökostromprodukt. Der deutsche Strommix stammt bereits zu deutlich über der Hälfte aus erneuerbaren Energien — Windkraft liegt bei rund 30 Prozent, Photovoltaik bei etwa 14 Prozent, Biomasse bei 8 und Wasserkraft bei 4 Prozent.
Für die Anbieterwahl heißt das zweierlei. Erstens: Ein Ökostromtarif ist kaum teurer als ein konventioneller — zertifizierter Grünstrom ist ab 28 Cent zu haben. Zweitens: Der Begriff „Ökostrom“ ist nicht geschützt. Nur die Label ok-power und Grüner Strom Label verlangen, dass ein Teil des Geldes in den Bau neuer Anlagen fließt. Alles Weitere dazu steht im Ökostromvergleich.
Wer die passenden Anbieter schnell finden will, filtert im Vergleichsrechner direkt auf das Label statt auf das Wort — sonst landen auch Tarife im Ergebnis, deren Grünstrom-Eigenschaft allein auf zugekauften Herkunftsnachweisen beruht.
Kundenservice, Bewertungen und was sie wert sind
Bewertungsportale für Stromanbieter sind mit Vorsicht zu lesen. Wer zufrieden ist, schreibt selten etwas; wer eine falsche Jahresabrechnung bekommen hat, schon. Die Durchschnittsnote sagt deshalb weniger aus als die Art der Beschwerden.
Worauf es sich zu achten lohnt:
- Abrechnung. Häufen sich Berichte über verspätete oder fehlerhafte Jahresabrechnungen, ist das ein Warnsignal. Die Rechnung muss spätestens sechs Wochen nach Ende des Abrechnungszeitraums vorliegen.
- Erreichbarkeit. Gibt es eine Telefonnummer oder nur ein Kontaktformular? Bei einem Umzug oder einer Zählerfrage macht das den Unterschied.
- Abschlagsanpassung. Seriöse Anbieter senken den Abschlag auf Anfrage. Wer sich weigert, hält zinslos Dein Geld.
- Bonusauszahlung. Ob Kunden den versprochenen Bonus tatsächlich und pünktlich erhalten, ist die häufigste Streitfrage überhaupt.
Kommst Du mit dem Anbieter nicht weiter, ist die Schlichtungsstelle Energie die nächste Instanz. Das Verfahren ist für Verbraucher kostenfrei, und der Anbieter muss daran teilnehmen.
Strom und Gas beim selben Anbieter?
Viele Versorger bieten Kombiverträge für Strom und Gas an, meist mit einem Bonus für das Bündel. Rechnerisch geht das selten auf: Der günstigste Stromanbieter und der günstigste Gasanbieter an einer Adresse sind fast nie dasselbe Unternehmen.
Vergleiche deshalb beide Energien getrennt und schließe zwei Verträge ab. Der Aufwand ist derselbe, die Verträge sind unabhängig kündbar, und Du bist nicht an einen Anbieter gebunden, der bei einer der beiden Energien teuer ist.
Ein Kombivertrag lohnt sich nur, wenn der Bündelbonus den Preisunterschied zu den jeweils günstigsten Einzeltarifen übersteigt — und das lässt sich in fünf Minuten nachrechnen.
Stromanbieter wechseln: so läuft es ab
- Postleitzahl und Jahresverbrauch eingeben. Beides steht auf der letzten Stromrechnung.
- Nach Preis ohne Bonus sortieren statt nach Kosten im ersten Jahr.
- Online abschließen. Du brauchst Zählernummer, bisherigen Anbieter mit Kundennummer und Deine Bankverbindung.
- Kündigungstermin notieren, acht Wochen vor Ablauf.
Die Kündigung beim alten Anbieter übernimmt der neue. Seit dem 1. Januar 2026 muss der technische Lieferantenwechsel nach § 20a EnWG an jedem Werktag binnen 24 Stunden vollzogen sein — vorher dauerte er bis zu acht Werktage. Bis zur ersten Belieferung vergehen trotzdem meist zwei bis sechs Wochen, weil zuerst die Kündigungsfrist Deines alten Vertrags abläuft.
Kannst Du vorzeitig wechseln? Aus der Grundversorgung jederzeit mit zwei Wochen Frist. Aus einem Sondervertrag nur zum Laufzeitende — oder sofort, wenn der Anbieter den Preis erhöht. Dann entsteht ein Sonderkündigungsrecht, unabhängig von der vereinbarten Laufzeit.
Was passiert, wenn ein Anbieter insolvent wird
Ohne Strom sitzt niemand. Stellt ein Lieferant die Belieferung ein, übernimmt automatisch die Ersatzversorgung durch den örtlichen Grundversorger nach § 38 EnWG. Sie greift lückenlos und ohne Dein Zutun.
Teuer ist sie trotzdem: Die Ersatzversorgung wird zu den Grundversorgungspreisen abgerechnet, also zum höchsten Tarif am Markt. Du solltest deshalb zügig einen neuen Vertrag abschließen — kündbar ist die Ersatzversorgung mit zwei Wochen Frist.
Vorausgezahltes Geld ist dabei in der Regel verloren. Genau deshalb ist Vorkasse das wichtigste Ausschlusskriterium bei der Anbieterwahl.
Dynamische Stromtarife: die neue Option
Seit dem 1. Januar 2025 muss nach § 41a EnWG jeder Stromlieferant einen dynamischen Tarif anbieten. Der Arbeitspreis folgt dann stündlich dem Börsenstrompreis statt festzustehen. Voraussetzung ist ein intelligentes Messsystem.
Lohnend wird das nur mit verschiebbarem Verbrauch — Wärmepumpe, Wallbox oder Batteriespeicher. Wer Strom vor allem morgens und abends braucht, zahlt bei einem dynamischen Tarif eher drauf, weil das genau die teuersten Stunden sind. Für diesen Fall bleibt ein Festpreistarif mit Preisgarantie die sicherere Wahl.
Häufige Fragen zu Stromanbietern
Wie viele Stromanbieter gibt es in Deutschland?
Rund 1.300 Stromlieferanten sind aktiv, davon über 800 als Grundversorger. An einer typischen Adresse stehen im Schnitt 139 davon zur Auswahl.
Wer ist der größte Stromanbieter?
E.ON, mit rund einem Viertel Marktanteil. Der Konzern vertreibt zusätzlich über die Marken eprimo, E WIE EINFACH und Lidl Strom.
Kann ich den Stromanbieter vorzeitig wechseln?
Aus der Grundversorgung jederzeit mit zwei Wochen Frist. Aus einem Sondervertrag zum Laufzeitende — oder sofort bei einer Preiserhöhung, dann greift das Sonderkündigungsrecht.
Wie oft sollte ich den Stromanbieter wechseln?
Einmal jährlich. Bestandskundenpreise liegen fast immer über den aktuellen Neukundenangeboten desselben Anbieters, und der Neukundenbonus lässt sich jedes Jahr erneut mitnehmen.
Was passiert bei einem Umzug mit meinem Stromvertrag?
Melde die neue Adresse und den Zählerstand, dann läuft der Vertrag weiter. Passt der Tarif nicht mehr, greift ein Sonderkündigungsrecht mit in der Regel sechs Wochen Frist.
Gibt es beim Wechsel eine Versorgungslücke?
Nein. Der Netzbetreiber liefert unabhängig vom Vertrag weiter, und scheitert der Wechsel, greift die Ersatzversorgung nach § 38 EnWG automatisch.
Muss mein Vermieter dem Wechsel zustimmen?
Nein, sofern die Wohnung einen eigenen Zähler hat. Der Vermieter wird nicht einmal informiert. Anders liegt der Fall nur bei Sammelversorgung über die Betriebskosten.
Fazit
An einer durchschnittlichen Adresse stehen 139 Stromanbieter zur Wahl — und zwischen dem teuersten und dem günstigsten liegen rund 500 Euro im Jahr. Der mit Abstand größte Schritt ist der erste: raus aus der Grundversorgung.
Achte danach auf den Preis ohne Bonus, höchstens zwölf Monate Laufzeit, eine durchgehende Preisgarantie und keine Vorkasse. So findest Du schnell den passenden Anbieter — und der Tarif ist auch im zweiten Jahr noch der richtige.
Quellen und Stand der Daten
Preisangaben nach bundesweiter Markterhebung, Stand 24. August 2026, Gesamtpreise je Kilowattstunde bei 3.500 kWh Jahresverbrauch. Anbieterzahlen und Marktanteile aus dem Monitoringbericht der Bundesnetzagentur, die Zusammensetzung des Strompreises aus der BDEW-Strompreisanalyse (Januar 2026). Grundversorgung, Ersatzversorgung, Lieferantenwechsel und die Pflicht zu dynamischen Tarifen sind in den §§ 36, 38, 41 und 41a EnWG geregelt.
Die Redaktion von Stromvergleich.net wertet die Preisdaten des deutschen Strommarkts seit 2022 laufend aus. Welche Stromanbieter an Deiner Adresse liefern, zeigt der Vergleichsrechner mit Postleitzahl und Jahresverbrauch.