Stromvergleich 2026: Stromanbieter vergleichen und bis zu 850 € sparen
Vergleiche kostenlos und unabhängig die Stromtarife, die an Deiner Adresse wirklich lieferbar sind. Postleitzahl und Jahresverbrauch eingeben, günstigen Anbieter finden und sicher online wechseln – beim Testsieger*. Seit Januar 2026 läuft der Wechsel technisch binnen 24 Stunden.
Aus 7.789 Bewertungen unseres Stromvermittlers*
und viele mehr …
Die Vorteile eines Stromvergleichs
Zwischen Grundversorgung und günstigem Neuvertrag liegen im August 2026 mehr als 20 Cent je Kilowattstunde. Ein Stromvergleich macht diesen Unterschied in fünf Minuten sichtbar: Der Vergleichsrechner sortiert alle Stromtarife Deiner Region nach den tatsächlichen Jahreskosten. Verbraucherschützer und die Stiftung Warentest empfehlen, den Stromvertrag einmal jährlich zu prüfen – Neukunden zahlen fast immer weniger als Bestandskunden.
- Geld sparen
Wer aus der Grundversorgung wechselt, spart im Schnitt rund 500 Euro im Jahr, bei 4.250 kWh Verbrauch bis zu 850 Euro. Dazu kommen Neukundenboni von 100 bis 300 Euro.
- Unkompliziert
Der Wechsel läuft komplett online und papierlos. Die Kündigung beim bisherigen Anbieter übernimmt Dein neuer Stromversorger – Du musst nichts selbst schreiben.
- Sicherheit
Netz, Zähler und Störungsdienst bleiben beim örtlichen Netzbetreiber. Deine Versorgung läuft während des Wechsels lückenlos weiter, auch wenn ein Anbieter insolvent wird.
- Schnell
Postleitzahl und Jahresverbrauch eingeben genügt – das dauert etwa fünf Minuten. Den technischen Wechsel muss der Netzbetreiber seit 2026 binnen 24 Stunden vollziehen.
Vergleich der verschiedenen Stromanbieter
Über 1.000 Stromanbieter sind in Deutschland aktiv, an einer durchschnittlichen Adresse stehen rund 140 davon zur Auswahl. Sie unterscheiden sich nicht nur beim Arbeitspreis je Kilowattstunde und beim Grundpreis, sondern auch bei Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist, Preisgarantie und Bonus. Genau diese Konditionen entscheiden darüber, ob ein Tarif auch im zweiten Jahr noch günstig ist – der Stromanbieter Vergleich rechnet sie alle gegeneinander.
Wie setzt sich der Strompreis 2026 zusammen?
Der Strompreis in Deutschland besteht aus drei Kostenblöcken. Der erste umfasst Beschaffung und Vertrieb, also den Einkauf der Energie und die Kosten des Lieferanten – rund 41 Prozent des Haushaltsstrompreises. Der zweite sind die Netzentgelte inklusive Messung und Messstellenbetrieb: etwa 25 Prozent oder durchschnittlich 9,2 Cent je Kilowattstunde, nach dem Bundeszuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten 1,7 Cent weniger als im Vorjahr. Der dritte Block sind Steuern, Abgaben und Umlagen mit rund 34 Prozent beziehungsweise 12,6 Cent je kWh, darin enthalten Stromsteuer, Konzessionsabgabe und 19 Prozent Umsatzsteuer auf den gesamten Betrag.
Wichtig für den Stromvergleich: Nur der erste Block steht im Wettbewerb. Netzentgelte und Abgaben zahlt jeder Anbieter in Deiner Region in gleicher Höhe. Der Preisunterschied zwischen günstigen und teuren Tarifen entsteht also fast vollständig bei Beschaffung und Vertriebsmarge.
Zusammensetzung des Strompreises
Durchschnittliche Zusammensetzung des Strompreises (Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch)
Datenquelle: BDEW-Strompreisanalyse, Stand Januar 2026.
FAQ: Häufige Fragen zum Stromvergleich
Die häufigsten Fragen zu Stromvergleich, Stromtarifen und Anbieterwechsel – kurz und mit den aktuellen Zahlen für 2026 beantwortet.
Was ist ein Stromvergleich?
Ein Stromvergleich stellt alle Stromtarife gegenüber, die an Deiner Adresse lieferbar sind. Du gibst Postleitzahl und Jahresverbrauch in kWh ein, der Vergleichsrechner berechnet für jeden Tarif die Jahreskosten aus Grundpreis, Arbeitspreis und Bonus und sortiert das Ergebnis nach dem Betrag, den Du tatsächlich zahlst. So siehst Du auf einen Blick, wie viel Du gegenüber Deinem aktuellen Anbieter sparen würdest.
Wie funktioniert ein Stromvergleich?
In drei Schritten: Erstens Postleitzahl und Jahresverbrauch eingeben – beides steht auf Deiner letzten Stromrechnung. Zweitens die Ergebnisliste prüfen und dabei nicht nur auf den Preis im ersten Jahr achten, sondern auch auf Preisgarantie, Vertragslaufzeit und den Preis ohne Bonus. Drittens den Tarif online abschließen. Die Kündigung beim bisherigen Anbieter übernimmt der neue Versorger für Dich.
Was kostet eine Kilowattstunde Strom 2026?
Im August 2026 zahlen Haushalte in der Grundversorgung im Bundesdurchschnitt 42,83 Cent pro Kilowattstunde. Wer einen neuen Vertrag abschließt, zahlt im Schnitt 24,5 Cent je kWh, der günstigste bundesweit verfügbare Tarif liegt bei 19,26 Cent. Der Durchschnitt über alle Haushalte hinweg beträgt laut BDEW-Strompreisanalyse rund 37 Cent pro kWh.
Wie viel kann ich durch einen Stromvergleich sparen?
Wer aus der Grundversorgung in einen günstigen Tarif wechselt, spart im Durchschnitt rund 500 Euro im Jahr. Für einen 4-Personen-Haushalt mit 4.250 kWh Jahresverbrauch sind bis zu 850 Euro möglich: 20 Cent Preisunterschied je Kilowattstunde multipliziert mit dem Jahresverbrauch. Steckst Du bereits in einem Sondervertrag, bleiben meist 100 bis 250 Euro übrig, weil Bestandskundenpreise regelmäßig über den aktuellen Neukundenpreisen liegen.
Welche Daten brauche ich für den Stromvergleich?
Für den Vergleich selbst genügen Postleitzahl und Jahresverbrauch in Kilowattstunden. Für den anschließenden Wechsel brauchst Du zusätzlich Deine Zählernummer, den Namen des bisherigen Anbieters mit Kundennummer, Deine Bankverbindung für den monatlichen Abschlag und den gewünschten Lieferbeginn. Auf neueren Rechnungen findest Du außerdem die elfstellige Marktlokations-ID (MaLo-ID), die Deinen Zählpunkt eindeutig identifiziert.
Wie lange dauert der Wechsel des Stromanbieters?
Der technische Vorgang muss seit dem 1. Januar 2026 nach § 20a EnWG an jedem Werktag innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen sein – vorher dauerte er bis zu acht Werktage. Deine vertragliche Kündigungsfrist beim alten Anbieter bleibt davon unberührt. Der Wechsel geht also erst dann schnell, wenn der bisherige Vertrag beendet oder kündbar ist. Eine Versorgungslücke entsteht nie, da Netzbetrieb und Belieferung getrennt sind.
Ist ein Stromvergleich kostenlos?
Ja. Der Vergleich und der Wechsel sind für Verbraucher kostenlos. Vergleichsportale finanzieren sich über eine Provision, die der Stromanbieter zahlt, wenn ein Vertrag zustande kommt. Auf Deinen Tarifpreis wirkt sich das nicht aus. Weil die Provisionen je nach Anbieter unterschiedlich hoch ausfallen, empfiehlt die Stiftung Warentest, die Ergebnisse von mindestens zwei Portalen gegenzuprüfen.
Was ist besser: Preisgarantie oder dynamischer Tarif?
Das hängt davon ab, ob Du Deinen Verbrauch verschieben kannst. Ein dynamischer Tarif koppelt den Arbeitspreis stündlich an den Börsenstrompreis und lohnt sich, wenn Wärmepumpe, Wallbox oder Waschmaschine in den günstigen Stunden laufen können. Voraussetzung ist ein Smart Meter. Wer Strom vor allem morgens und abends braucht, fährt mit einem Festpreistarif und Preisgarantie über die gesamte Vertragslaufzeit ruhiger. Seit 2025 muss nach § 41a EnWG jeder Stromlieferant einen dynamischen Tarif anbieten.
Was ist der Unterschied zwischen Arbeitspreis und Grundpreis?
Der Arbeitspreis fällt für jede verbrauchte Kilowattstunde an und wird in Cent je kWh angegeben – er ist der entscheidende Hebel bei hohem Verbrauch. Der Grundpreis ist ein fester Monatsbetrag unabhängig vom Verbrauch und deckt Messstellenbetrieb und Abrechnung. Für Single-Haushalte mit 1.500 kWh fällt der Grundpreis stark ins Gewicht. Vergleiche deshalb immer die Jahresgesamtkosten, nicht den Arbeitspreis allein.
Wie oft sollte ich meinen Stromanbieter wechseln?
Einmal jährlich zu vergleichen ist für die meisten Haushalte der richtige Rhythmus. Günstige Konditionen gelten in der Regel für Neukunden, während Bestandskunden nach Ablauf der Preisgarantie schrittweise im teureren Standardtarif landen. Trage Dir das Ende der Preisgarantie mit acht Wochen Vorlauf in den Kalender ein. Eine rechtliche Obergrenze für die Zahl der Wechsel gibt es nicht.
Was passiert, wenn mein Stromanbieter insolvent wird?
Der Strom fließt weiter. Stellt ein Lieferant die Belieferung ein, übernimmt automatisch der örtliche Grundversorger im Rahmen der Ersatzversorgung nach § 38 EnWG. Diese ist mit durchschnittlich 42,83 Cent je kWh deutlich teurer als ein regulärer Tarif, weshalb Du zügig einen neuen Vertrag abschließen solltest. Aus der Ersatz- und Grundversorgung kommst Du jederzeit mit zwei Wochen Frist wieder heraus.
Lohnt sich Ökostrom im Stromvergleich?
Preislich ja – viele Ökostromtarife liegen auf dem Niveau konventioneller Angebote oder darunter. Ökologisch kommt es auf das Label an: Ein großer Teil der Tarife beruht auf zugekauften Herkunftsnachweisen aus bestehender Wasserkraft und verändert den Kraftwerkspark nicht. Zertifikate mit Neuanlagenkriterium wie ok-power oder das Grüner Strom Label verlangen dagegen, dass ein Teil der Erlöse in den Ausbau erneuerbarer Energien fließt.
Welche Arten von Stromtarifen gibt es?
Die Angebote am Markt lassen sich auf sieben Grundtypen zurückführen. Wenn Du weißt, welcher davon zu Deinem Verbrauch passt, wird die Auswahl im Stromvergleich deutlich einfacher:
Tarife mit Preisgarantie
Bei einem Stromtarif mit Preisgarantie ist der Arbeitspreis je Kilowattstunde für einen festgelegten Zeitraum fixiert – Deine Rechnung ändert sich dann nur noch mit dem Verbrauch. Achte auf den Umfang: Die übliche eingeschränkte Preisgarantie deckt nur Beschaffung und Vertrieb ab, steigende Steuern, Umlagen oder Netzentgelte darf der Anbieter weitergeben. Eine volle Preisgarantie umfasst alle Bestandteile, kostet aber Aufschlag. Sinnvoll ist eine Garantie, die mindestens so lange läuft wie die Vertragslaufzeit.
Dynamische Stromtarife
Der Arbeitspreis folgt stündlich dem Börsenstrompreis: Bei viel Wind- und Solarstrom wird es günstig, in der Abendspitze teuer. Seit dem 1. Januar 2025 muss nach § 41a EnWG jeder Stromlieferant einen dynamischen Tarif anbieten. Voraussetzung ist ein Smart Meter, das unter anderem ab 6.000 kWh Jahresverbrauch und bei steuerbaren Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG Pflicht ist. Lohnend ist der Tarif, wenn Du Verbrauch verschieben kannst – etwa Wärmepumpe, Wallbox oder Waschmaschine in die günstigen Stunden legen.
Online-Stromtarife
Bei einem Online-Stromtarif wickelst Du alle Formalitäten digital ab: Anmeldung, Zählerstandsmeldung, Abschlags- und Jahresrechnung laufen über Kundenkonto und E-Mail statt per Post. Weil der Anbieter dadurch Verwaltungskosten spart, sind Online-Tarife in der Regel günstiger als vergleichbare Angebote mit Papierrechnung. Voraussetzung ist, dass Du Deine Zählerstände selbst und fristgerecht übermittelst.
Grundversorgungstarife
Wer sich nie um einen Stromvertrag gekümmert hat, wird automatisch vom Grundversorger seiner Region beliefert – das ist der Anbieter mit den meisten Haushaltskunden im Netzgebiet. Die Grundversorgung ist die teuerste Variante: Im August 2026 kostet sie im Bundesschnitt 42,83 Cent je Kilowattstunde. Dafür bist Du maximal flexibel und kannst jederzeit mit zwei Wochen Frist kündigen.
Ökostromtarife
Bei einem Ökostromtarif stammt der Strom aus erneuerbaren Energien oder Kraft-Wärme-Kopplung. Preislich liegen viele Ökotarife inzwischen auf dem Niveau konventioneller Angebote. Ökologisch entscheidet das Label: Zertifikate mit Neuanlagenkriterium wie ok-power oder das Grüner Strom Label verlangen, dass ein Teil der Erlöse in den Ausbau erneuerbarer Energien fließt. TÜV-Siegel bestätigen dagegen vor allem die Herkunft. Ein verwandtes Modell ist der Klimatarif, bei dem nicht der Strom selbst grün ist, sondern Emissionen über Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden.
kWh-Pakettarife
Beim Pakettarif kaufst Du eine feste Strommenge für einen bestimmten Zeitraum im Voraus. Das Risiko trägst Du: Verbrauchst Du weniger als vereinbart, gibt es kein Geld zurück; verbrauchst Du mehr, wird die Zusatzmenge oft zu deutlich höheren Preisen abgerechnet. Verbraucherschützer und die Stiftung Warentest raten von Pakettarifen ab, weil sich der Jahresverbrauch selten exakt vorhersagen lässt.
Tarife mit Mehr- und Minderverbrauchsaufschlag
Diese Tarife funktionieren ähnlich wie Pakettarife: Der Versorger legt eine Unter- und eine Obergrenze für den Jahresverbrauch fest. Bleibst Du darunter oder überschreitest Du sie, werden Aufschläge fällig. Auch hier trägst Du das Prognoserisiko – für Haushalte mit schwankendem Verbrauch, etwa nach einem Umzug oder der Anschaffung eines Elektroautos, ist diese Tarifart ungeeignet.
Wie funktioniert der Stromvergleich?
Der gesamte Wechsel wird von Deinem neuen Stromanbieter abgewickelt – inklusive der Kündigung beim bisherigen Versorger. Seit dem 1. Januar 2026 muss der technische Lieferantenwechsel nach § 20a EnWG an jedem Werktag innerhalb von 24 Stunden vollzogen werden. Eine Unterbrechung der Stromversorgung gibt es dabei nie.
Es dauert nur 5 Minuten
Gib Deine Postleitzahl ein und nenne uns Deinen aktuellen Jahresverbrauch in kWh. Der Vergleichsrechner zeigt Dir die günstigsten Tarife, die an Deiner Adresse lieferbar sind.
Suche nach dem günstigsten Tarif
Prüfe die Ergebnisse nicht nur nach dem Preis im ersten Jahr, sondern auch nach Preisgarantie, Vertragslaufzeit und dem Preis ohne Bonus. Dann schließt Du online ab.
Fertig! Ab jetzt sparst Du bares Geld
Dein neuer Anbieter kündigt beim alten Versorger und meldet den Wechsel beim Netzbetreiber an. Du bekommst die Bestätigung mit dem Lieferbeginn – ab dann sparst Du.
Das Wichtigste zum Stromvergleich 2026 in Kürze
- Grundversorgung kostet aktuell 42,83 Cent pro Kilowattstunde, ein neu abgeschlossener Tarif im Schnitt 24,5 Cent (Stand: August 2026). Die Lücke zwischen beiden Werten ist Dein Sparpotenzial.
- Bis zu 850 Euro im Jahr sind für einen 4-Personen-Haushalt drin: 4.250 kWh × 20 Cent Preisunterschied. Wer aus der Grundversorgung wechselt, spart im Durchschnitt rund 500 Euro.
- Seit dem 1. Januar 2026 muss der Wechsel des Stromanbieters technisch binnen 24 Stunden laufen (§ 20a EnWG). Früher dauerte der Vorgang bis zu acht Werktage.
- Für den Stromvergleich brauchst Du nur Postleitzahl und Jahresverbrauch in kWh – beides steht auf Deiner letzten Stromrechnung.
- Achte nicht auf den Bonus allein, sondern auf den Preis im zweiten Vertragsjahr, auf die Preisgarantie und auf eine Vertragslaufzeit von maximal 12 Monaten.
Was ist ein Stromvergleich und warum lohnt er sich 2026?
Ein Stromvergleich stellt die Stromtarife gegenüber, die an Deiner Adresse tatsächlich lieferbar sind. In unserem Stromvergleich geben Sie einfach Postleitzahl und jährlichen Stromverbrauch in kWh ein, der Vergleichsrechner ermittelt für jeden Tarif die Jahreskosten aus Grundpreis, Arbeitspreis und eventuellen Boni – und sortiert das Ergebnis nach dem Betrag, den Du am Ende wirklich zahlst.
Der Grund, warum sich das lohnt, steckt in der Struktur des deutschen Strommarkts. Über 1.000 Stromanbieter sind bundesweit aktiv, an einer durchschnittlichen Adresse stehen rund 140 davon zur Auswahl. Wer nie gewechselt hat, ist automatisch beim örtlichen Grundversorger – und der ist fast nie der günstige Anbieter. Im August 2026 verlangt die Grundversorgung im Bundesschnitt 42,83 Cent je Kilowattstunde, während neue Verträge bei durchschnittlich 24,5 Cent liegen. Der günstigste bundesweit verfügbare Tarif startet bei 19,26 Cent.
Für einen Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch sind das etwa 640 Euro Unterschied im Jahr – für Strom, der physikalisch identisch aus derselben Leitung kommt. Der Wechsel ändert nichts an der Versorgungssicherheit: Netz, Zähler und Störungsdienst bleiben beim örtlichen Netzbetreiber, unabhängig davon, bei welchem Lieferanten Du Deinen Vertrag hast.
Wie viel kannst Du mit einem Stromvergleich sparen?
Das Sparpotenzial hängt an zwei Größen: Deinem Verbrauch und dem Preis, den Du heute zahlst. Je mehr Strom Du brauchst, desto stärker wirkt jeder eingesparte Cent beim Arbeitspreis. Die folgende Tabelle rechnet den Wechsel aus der Grundversorgung (42,83 ct/kWh) in einen günstigen Tarif (22,83 ct/kWh) durch:
| Haushalt | Jahresverbrauch | Grundversorgung | Günstiger Tarif | Ersparnis pro Jahr |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 1.500 kWh | ca. 642 € | ca. 342 € | ca. 300 € |
| 2 Personen | 2.500 kWh | ca. 1.071 € | ca. 571 € | ca. 500 € |
| 3 Personen | 3.500 kWh | ca. 1.499 € | ca. 799 € | ca. 700 € |
| 4 Personen | 4.250 kWh | ca. 1.820 € | ca. 970 € | ca. 850 € |
Die Werte sind reine Arbeitspreis-Rechnungen ohne Grundpreis und ohne Neukundenbonus; sie zeigen die Größenordnung, nicht Deinen konkreten Tarif. Wenn Du bereits in einem Sondervertrag steckst, fällt die Ersparnis kleiner aus – oft bleiben trotzdem 100 bis 250 Euro übrig, weil Bestandskundenpreise regelmäßig über den aktuellen Neukundenpreisen liegen. Genauer wird es, wenn Du Deinen echten Verbrauch mit dem Stromkostenrechner durchrechnest oder ihn mit dem Stromverbrauchsrechner zunächst schätzt.
Welche Daten brauchst Du für den Stromvergleich?
Der Vergleich selbst kommt mit zwei Angaben aus, der anschließende Wechsel braucht ein paar mehr. Du gibst einfach Postleitzahl und jährlichen Stromverbrauch ein – beides steht auf Deiner letzten Stromrechnung. Falls Du die Abrechnung gerade nicht zur Hand hast, genügt für den ersten Überblick auch eine Schätzung.
Für den Vergleich
- Postleitzahl: Sie bestimmt Netzgebiet und Netzentgelte – und damit, welche Tarife überhaupt lieferbar sind.
- Jahresverbrauch in kWh: Steht auf der Abrechnung. Ohne Rechnung rechnest Du überschlägig mit 1.500 kWh für eine Person und je 1.000 kWh für jede weitere.
Für den Wechsel
- Name, Lieferadresse und Bankverbindung für den Abschlag
- Zählernummer – sie steht auf dem Stromzähler und auf der Rechnung
- Name des bisherigen Anbieters und Deine Kundennummer dort
- Marktlokations-ID (MaLo-ID), eine elfstellige Nummer auf neueren Rechnungen. Sie identifiziert Deinen Zählpunkt eindeutig und beschleunigt die Zuordnung. Fehlt sie, reicht in der Regel die Zählernummer.
- Wunschtermin für den Lieferbeginn
Arbeitspreis und Grundpreis: Woraus Dein Stromtarif besteht
Jeder Stromtarif hat zwei Preisbestandteile, und beide entscheiden mit, ob ein Angebot für Dich günstig ist.
Der Arbeitspreis wird pro verbrauchter Kilowattstunde Strom fällig und in Cent je kWh angegeben. Er ist der Hebel für Haushalte mit hohem Verbrauch: Bei 4.000 kWh kostet jeder Cent Unterschied 40 Euro im Jahr.
Der Grundpreis ist ein fester Monats- oder Jahresbetrag, unabhängig davon, wie viel Strom Du beziehst. Er deckt Messstellenbetrieb und Abrechnung. Für Single-Haushalte mit 1.500 kWh fällt er stark ins Gewicht – ein Tarif mit niedrigem Arbeitspreis, aber 15 Euro Grundpreis im Monat ist dort schnell teurer als die Alternative. Deshalb sortiert ein guter Stromvergleich nach Jahresgesamtkosten und nicht nach dem Arbeitspreis allein. Wer den Grundpreis ganz vermeiden will, findet unter Stromvergleich ohne Grundgebühr passende Angebote.
Beide Preise speisen sich aus denselben drei Blöcken: Beschaffung und Vertrieb machen rund 41 Prozent des Haushaltsstrompreises aus, die Netzentgelte 25 Prozent (im Schnitt 9,2 ct/kWh, nach dem Bundeszuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten 1,7 Cent weniger als im Vorjahr) und Steuern, Abgaben und Umlagen 34 Prozent, also etwa 12,6 ct/kWh. Nur der erste Block ist Wettbewerb – und genau dort entsteht der Preisunterschied zwischen den Anbietern.
Worauf solltest Du beim Stromvergleich achten, um einen günstigen Tarif mit fairem Bonus zu finden?
Der erste Platz in der Ergebnisliste ist nicht automatisch der beste Tarif. Diese fünf Punkte trennen ein tragfähiges Angebot von einem, das im zweiten Jahr teuer wird.
Neukundenbonus und Wechselbonus richtig bewerten
Viele Anbieter locken mit einem Neukundenbonus von 100 bis 300 Euro, der einmalig nach zwölf Monaten Belieferung verrechnet wird. Rechnerisch drückt er die Jahreskosten im ersten Jahr deutlich – im zweiten Jahr fällt er weg, und übrig bleibt der reine Arbeitspreis. Ist der hoch angesetzt, zahlst Du ab Monat 13 drauf.
Prüfe deshalb immer den Preis ohne Bonus, den die meisten Vergleichsrechner separat ausweisen. Ein Tarif, der auch ohne Bonus im vorderen Feld liegt, ist die sicherere Wahl. Achte außerdem auf die Auszahlungsbedingungen: Manche Boni setzen eine ununterbrochene Belieferung über zwölf Monate voraus, andere werden mit der Jahresrechnung verrechnet statt ausgezahlt. Wer gezielt nach Angeboten mit Wechselprämie sucht, wird beim Stromvergleich mit Prämie fündig.
Preisgarantie: Was sie wirklich abdeckt
Eine Preisgarantie schützt nicht automatisch vor jeder Erhöhung. Üblich sind zwei Varianten:
- Eingeschränkte Preisgarantie: Sie gilt nur für Beschaffung und Vertrieb. Steigen Steuern, Umlagen oder Netzentgelte, darf der Anbieter den Preis trotzdem anheben. Das ist der Standard am Markt.
- Volle Preisgarantie: Sie deckt alle Bestandteile ab, ist aber selten und mit einem Aufschlag auf den Arbeitspreis erkauft.
Sinnvoll ist eine Garantielaufzeit, die mindestens der Vertragslaufzeit entspricht – sonst kann der Preis vor Vertragsende steigen. Zwölf Monate sind der gängige Kompromiss; wer länger planen will, findet unter Stromvergleich mit 24 Monaten Preisgarantie entsprechende Tarife. Eine Übersicht aller abgesicherten Angebote gibt es beim Stromvergleich mit Preisgarantie.
Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist
Kurze Laufzeiten halten Dich beweglich. Empfehlenswert sind maximal zwölf Monate Erstlaufzeit und höchstens einen Monat Kündigungsfrist. Rechtlich gilt seit dem Gesetz für faire Verbraucherverträge: Die Erstlaufzeit darf 24 Monate nicht überschreiten, und nach der automatischen Verlängerung ist der Vertrag mit maximal einem Monat Frist kündbar. In der Grundversorgung kannst Du jederzeit mit zwei Wochen Frist raus.
| Vertragsart | Erstlaufzeit | Kündigungsfrist |
|---|---|---|
| Grundversorgung | keine | 2 Wochen, jederzeit |
| Sondervertrag (Standard) | 12 Monate | meist 4–6 Wochen zum Laufzeitende |
| Sondervertrag nach Verlängerung | läuft unbefristet | max. 1 Monat |
| Bei Preiserhöhung | – | Sonderkündigungsrecht |
| Bei Umzug | – | Sonderkündigungsrecht, i. d. R. 6 Wochen |
Vorkasse und Kautionen meiden
Tarife mit Vorkasse oder Kaution wirken im Vergleich oft besonders günstig, weil Du dem Anbieter faktisch einen zinslosen Kredit gibst. Geht das Unternehmen insolvent, ist das Geld in der Regel verloren. Seriöse Anbieter rechnen über monatliche Abschläge ab. Die Bundesnetzagentur rät ausdrücklich von Vorkassemodellen ab.
Dynamische Stromtarife und Smart Meter
Seit dem 1. Januar 2025 muss nach § 41a EnWG jeder Stromlieferant mindestens einen dynamischen Tarif anbieten. Der Arbeitspreis folgt dabei stündlich dem Börsenstrompreis: Wenn viel Wind- und Solarstrom im Netz ist, wird es billig, in der Abendspitze teuer. Voraussetzung ist ein intelligentes Messsystem – ein Smart Meter. Pflicht ist der Einbau unter anderem ab 6.000 kWh Jahresverbrauch sowie bei steuerbaren Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG, also etwa bei Wärmepumpe oder Wallbox.
Lohnen kann sich das, wenn Du Verbrauch aktiv verschieben kannst: Waschmaschine, Wärmepumpe oder das Laden des Elektroautos in die günstigen Stunden legen. Wer den Strom vor allem morgens und abends braucht und nichts verschieben kann, fährt mit einem Festpreistarif und Preisgarantie meist ruhiger. Ein dynamischer Tarif ist ein Werkzeug, keine automatische Ersparnis.
Stromanbieter wechseln: Ablauf und der 24-Stunden-Wechsel seit 2026
Der Wechsel ist der Teil, vor dem die meisten zurückschrecken – und der in der Praxis am wenigsten Arbeit macht. Den gesamten Vorgang übernimmt Dein neuer Stromanbieter, inklusive der Kündigung beim alten Versorger.
- Günstigen Stromtarif auswählen und direkt online wechseln. Postleitzahl und Verbrauch eingeben, Ergebnis prüfen, Daten eintragen. Das dauert etwa fünf Minuten und läuft komplett papierlos.
- Der neue Anbieter kündigt für Dich. Er meldet den Wechsel beim Netzbetreiber an und beendet den alten Vertrag zum nächstmöglichen Termin. Bis zur ersten Belieferung dauert es in der Regel zwei bis sechs Wochen, weil die Kündigungsfrist des Altvertrags abläuft. Nur wenn Du einen Wunschtermin brauchst oder ein Sonderkündigungsrecht nutzt, kündigst Du besser selbst – schriftlich und mit Nachweis.
- Bestätigung abwarten. Innerhalb weniger Tage erhältst Du die Bestätigung und die Vertragsunterlagen Deines neuen Versorgers, darin steht der konkrete Lieferbeginn. Ab diesem Datum liefert der neue Anbieter. Falls nach einer Frist von vier Wochen nichts angekommen ist, hake nach.
Entscheidend hat sich dabei das Tempo geändert. Bis 2025 dauerte der technische Lieferantenwechsel bis zu acht Werktage. Nach § 20a Absatz 2 EnWG muss er seit dem 6. Juni 2025 binnen 24 Stunden möglich sein, und seit dem 1. Januar 2026 ist der Wechsel an jedem Werktag innerhalb von 24 Stunden zu vollziehen. Wichtig: Das betrifft nur den technischen Vorgang. Deine vertragliche Kündigungsfrist beim alten Anbieter bleibt bestehen – schnell geht es erst, wenn der alte Vertrag beendet oder kündbar ist. Eine ausführliche Anleitung findest Du unter Stromanbieter wechseln.
Ohne Strom sitzt dabei niemand: Du wirst während des gesamten Wechsels lückenlos beliefert und erhältst danach die Abschlussrechnung Deines alten Versorgers. Netzbetrieb und Lieferung sind getrennt; scheitert ein Wechsel, bleibst Du beim bisherigen Anbieter oder rutschst in die Ersatzversorgung des Grundversorgers. Auch bei einer Insolvenz Deines Lieferanten übernimmt der Grundversorger automatisch die Belieferung. Das ist zwar teuer, aber lückenlos – und Du kannst mit zwei Wochen Frist sofort wieder wechseln.
Lohnt sich Ökostrom im Stromvergleich?
Ökostrom ist längst kein Aufpreisprodukt mehr. Viele Tarife aus erneuerbaren Energien liegen preislich auf dem Niveau konventioneller Angebote, manche darunter. Der Grund ist unspektakulär: Ein großer Teil der Ökostromtarife basiert auf zugekauften Herkunftsnachweisen aus bestehender Wasserkraft, was den Anbieter wenig kostet und am Kraftwerkspark nichts ändert.
Wenn Dir der ökologische Effekt wichtig ist, achte auf Labels mit Neuanlagenkriterium – etwa ok-power oder das Grüner Strom Label. Beide verlangen, dass ein Teil der Erlöse in den Ausbau erneuerbarer Energien fließt. TÜV-Zertifikate bestätigen dagegen vor allem die Herkunft, nicht den Zubau. Eine Gegenüberstellung der Tarife findest Du beim Ökostrom-Vergleich.
Was Stiftung Warentest und Bundesnetzagentur empfehlen
Beide Institutionen raten grundsätzlich zum regelmäßigen Vergleich – und zu ein paar Leitplanken bei der Tarifwahl. Die wiederkehrenden Empfehlungen aus den Untersuchungen der Stiftung Warentest lassen sich so zusammenfassen:
- Vertragslaufzeit von maximal zwölf Monaten, Kündigungsfrist höchstens sechs Wochen
- Preisgarantie über die gesamte Erstlaufzeit
- Keine Vorkasse, keine Kaution, keine Pakettarife mit Mindestabnahme
- Boni, die tatsächlich ausgezahlt und nicht nur verrechnet werden
- Mindestens zwei Vergleichsportale nutzen und die Ergebnisse gegenprüfen
Die Bundesnetzagentur betreibt darüber hinaus die Schlichtungsstelle Energie, an die Du Dich kostenfrei wenden kannst, wenn es mit einem Anbieter Streit über Abrechnung oder Wechsel gibt. Voraussetzung ist, dass Du das Unternehmen zuvor selbst kontaktiert hast und binnen vier Wochen keine Lösung zustande kam.
Wie seriös sind Stromvergleichsportale?
Vergleichsportale wie CHECK24, Verivox oder Tarifcheck finanzieren sich über eine Provision, die der Stromanbieter zahlt, sobald ein Vertrag zustande kommt. Für Dich ist der Vergleich kostenlos, auf Deinen Tarifpreis wirkt sich die Provision nicht aus. Der Haken liegt woanders: Weil die Provisionen je nach Versorger unterschiedlich hoch ausfallen, zeigen manche Portale in der Voreinstellung nicht sämtliche Tarife des Marktes an. Anbieter, die keine Provision zahlen, tauchen in der Liste teilweise gar nicht auf.
Daraus folgt eine einfache Regel, die auch zu den Empfehlungen der Stiftung Warentest gehört: Nutze mindestens zwei Portale und vergleiche die Ergebnisse. Stelle dabei die Filter bewusst ein – Vorkasse und Kaution ausschließen, kurze Vertragslaufzeiten von maximal zwölf Monaten wählen, Preisgarantie aktivieren – statt die Standardsortierung nach dem günstigsten Preis im ersten Jahr zu übernehmen. Wenn Du an Deinem Wohnort ein Stadtwerk oder einen regionalen Versorger kennst, hol Dir dessen Angebot zusätzlich direkt ein.
CHECK24 und Verivox decken zusammen den Großteil des deutschen Marktes ab, unterscheiden sich aber in Filtern und Sortierung – dieselbe Adresse kann bei beiden zu unterschiedlichen Empfehlungen führen. Günstiger Strom findet sich manchmal erst, wenn Du die Bonus-Sortierung abschaltest. Als neutrale Referenz dient der Tarifvergleich der Bundesnetzagentur. Er listet keine Provisionen und keine Boni, zeigt also den nüchternen Preis – gut geeignet, um zu prüfen, ob ein besonders günstiges Angebot aus einem Portal realistisch ist.
Was tun bei einer Preiserhöhung Deines Stromanbieters?
Jede Preiserhöhung muss Dir der Versorger mindestens einen Monat vorher in Textform mitteilen und dabei Umfang, Anlass und Voraussetzungen nennen. Mit dieser Mitteilung entsteht automatisch ein Sonderkündigungsrecht: Du kannst den Stromvertrag zum Wirksamwerden der Erhöhung beenden, unabhängig von der vereinbarten Laufzeit.
Das Zeitfenster ist knapp, deshalb lohnt sich ein festes Vorgehen. Prüfe zuerst, ob die Erhöhung überhaupt gerechtfertigt ist – ein Blick auf die Entwicklung der Netzentgelte und des Strompreises an der Börse hilft dabei. Starte dann sofort einen neuen Stromvergleich und schließe erst den neuen Vertrag ab, bevor Du kündigst. So vermeidest Du, ungewollt in der teuren Grundversorgung zu landen. Falls Du die Frist verpasst, greift die Erhöhung, und Du kannst erst wieder zum regulären Laufzeitende wechseln.
Dasselbe gilt sinngemäß, wenn sich Deine Lebenssituation ändert. Bei einem Umzug hast Du ein Sonderkündigungsrecht mit einer Frist von in der Regel sechs Wochen – und die Gelegenheit, den passenden Stromtarif für die neue Wohnung gleich mit auszusuchen, weil sich mit dem Netzgebiet auch die verfügbaren Angebote ändern.
Stromverbrauch senken und den Abschlag verringern
Der Tarifwechsel senkt den Preis je Kilowattstunde, der zweite Hebel ist die Menge. Beides zusammen wirkt am stärksten.
- Standby abschalten: Dauerhaft laufende Geräte verursachen in einem durchschnittlichen Haushalt 50 bis 100 Euro Stromkosten im Jahr. Schaltbare Steckdosenleisten erledigen das.
- Alte Kühl- und Gefriergeräte ersetzen: Ein 15 Jahre alter Kühlschrank zieht oft dreimal so viel wie ein aktuelles Gerät. Bei Dauerbetrieb amortisiert sich der Tausch häufig innerhalb weniger Jahre.
- Beleuchtung auf LED umstellen: Gegenüber Halogen sinkt der Verbrauch pro Lichtpunkt um rund 80 Prozent.
- Waschen bei 30 statt 60 Grad: Der Großteil der Energie geht ins Aufheizen des Wassers.
- Abschlag anpassen: Wenn Dein Stromverbrauch dauerhaft sinkt, kannst Du den monatlichen Abschlag beim Anbieter reduzieren lassen – statt dem Versorger ein Jahr lang zinslos Geld zu überlassen.
Wie sich Deine Maßnahmen konkret auswirken, rechnest Du am schnellsten mit dem Strompreisrechner durch.
Stromvergleich nach Region, Anbieter und Tarifart
Welche Tarife Du bekommst, hängt am Netzgebiet. Die Netzentgelte unterscheiden sich zwischen Nord und Süd um mehrere Cent je Kilowattstunde, und regionale Versorger machen Angebote, die es bundesweit nicht gibt. Für die größten Städte und Regionen haben wir den Vergleich einzeln aufbereitet:
Städte: Berlin · Hamburg · München · Köln · Frankfurt · Stuttgart · Dresden · Leipzig · Hannover · Bremen · Nürnberg · Dortmund · Essen · Duisburg
Bundesländer und Regionen: Bayern · Hessen · Thüringen · Schleswig-Holstein · regionale Anbieter · Stadtwerke
Große Anbieter im Einzelvergleich: Vattenfall · EnBW · E.ON · EWE · eprimo · Yello · lekker · Mainova · eine Übersicht aller Stromanbieter
Spezielle Verbrauchssituationen: Wärmepumpe · Nachtspeicherheizung · Doppeltarifzähler · HT- und NT-Tarif · Photovoltaik · Elektroauto · Gewerbestrom · Geschäftskunden
Wie oft solltest Du den Stromanbieter wechseln?
Einmal im Jahr zu vergleichen ist der Rhythmus, der sich für die meisten Haushalte rechnet. Der Grund liegt in der Preislogik der Anbieter: Die günstigen Konditionen gelten für Neukunden, Bestandskunden landen nach Ablauf der Preisgarantie schrittweise im teureren Standardtarif. Wer alle zwölf Monate prüft, holt sich den Neukundenvorteil erneut.
Praktisch geht das so: Trage Dir das Ende der Preisgarantie in den Kalender ein, mit einer Erinnerung acht Wochen vorher. In diesem Fenster kannst Du in Ruhe vergleichen und fristgerecht kündigen. Rechtlich gibt es keine Obergrenze – Du kannst so oft wechseln, wie die Kündigungsfristen es zulassen. Einzige praktische Einschränkung: Einen Neukundenbonus zahlt derselbe Anbieter meist nur, wenn Du in den letzten sechs bis zwölf Monaten nicht bei ihm warst. Es lohnt sich also, zwischen mehreren Versorgern zu rotieren.
Fazit: Der Stromvergleich ist die schnellste Ersparnis im Haushalt
Kaum eine andere Maßnahme bringt in fünf Minuten mehrere hundert Euro. Die Ausgangslage 2026 ist dabei so klar wie selten: Zwischen Grundversorgung (42,83 ct/kWh) und günstigen Neuverträgen (ab 19,26 ct/kWh) liegen mehr als 20 Cent je Kilowattstunde, und der Wechsel selbst ist seit Januar 2026 gesetzlich auf 24 Stunden verkürzt.
Halte Dich an drei Regeln, dann funktioniert der Stromvergleich zuverlässig: Bewerte den Preis im zweiten Jahr statt den Bonus im ersten, wähle kurze Vertragslaufzeiten von maximal zwölf Monaten mit durchgehender Preisgarantie, und verzichte auf Vorkasse. Ein regelmäßiger Stromvergleich einmal im Jahr hält den Strompreis dauerhaft im günstigen Bereich, statt ihn still und leise wieder steigen zu lassen.
Über diese Seite
Redaktion Stromvergleich.net. Wir vergleichen seit 2022 Stromtarife für private Haushalte und Gewerbe und werten dafür laufend die Preisdaten des deutschen Strommarkts aus. Die Zahlen auf dieser Seite stammen aus der BDEW-Strompreisanalyse, den Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur sowie aus tagesaktuellen Markterhebungen.
Stand der Daten: 23. August 2026. Strompreise ändern sich täglich – die konkreten Tarife und Konditionen für Deine Adresse zeigt Dir immer der aktuelle Vergleichsrechner.
Transparenzhinweis: Stromvergleich.net finanziert sich über Provisionen der vermittelten Stromanbieter. Für Dich entstehen dadurch keine Mehrkosten, der Tarifpreis bleibt identisch.
Wie häufig wechselst Du Deinen Stromanbieter?
Umfrage zum Wechsel des Stromanbieters – so oft vergleichen unsere Leser ihre Stromtarife.

Gastronomin
Ich führe jedes Jahr einen Stromkostenvergleich durch. Die Stromanbieter scheinen es so zu wollen. Die Wechselprämien sind einfach zu hoch, als würde ich sie mir entgehen lassen. Es gibt kaum Boni für Bestandskunden. Dauerhaft Strom sparen geht meiner Ansicht nach nur, indem man jährlich seinen Stromanbieter wechselt.

Altenpfleger
Ich versuche, möglichst nachhaltig zu leben. Daher wähle ich immer Ökostrom (grüner Strom). Trotzdem schaue ich regelmäßig, wie die Strompreise sind. Einen Stromtarif-Vergleich mache ich mehrmals im Jahr. In der Regel wechsle ich alle 12 Monate den Stromanbieter. Da Ökostrom etwas teurer ist, als konventioneller Strom, spare ich wenigstens, indem ich stets den günstigsten Ökostromanbieter wähle.

IT-Spezialist
Unser Blog
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Bisher war ich sehr nachlässig, was den Wechsel meines Stromanbieters angeht. ich habe etwa alle 5 Jahre mal meinen Stromlieferanten gewechselt als mir der Stromtarif zu teuer vorkam. Inzwischen weiß ich, dass man durch einen regelmäßigen Stromvergleich viele € sparen kann. Ich versuche für die Zukunft, alle 1 bis 2 Jahre meinen Stromversorger zu wechseln.